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Felix top, Kevin flop

Vorname beeinflusst den Erfolg im Online-Dating

Felix und Hannah top, Kevin und Chantal flop

 
Berlin, 14.07.2011 – Im Rahmen des wissenschaftlichen Forschernetzwerkes von eDarling.de wurde in einer Studie festgestellt, dass der Vorname einen Einfluss auf die Klickrate beim Online-Dating hat. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bestimmte Namen mit negativen Assoziationen verknüpft sind, was zur Folge hat, dass ihre Träger beim Online-Dating weniger Beachtung finden. Der Effekt ist also nicht nur im Bildungsbereich, sondern auch in der Liebe messbar.
 
SchaubildDie Studie, basierend auf dem eDarling Datensatz, knüpfte an eine Untersuchung der Uni Oldenburg über Vornamen und deren Image bei Lehrern an. Die Forscher wollten herausfinden, inwiefern die Konnotationen von Vornamen eine Rolle bei der Partnersuche im Internet spielen. „Wir haben die Klickraten von ausgewählten Namen verglichen, um die Attraktivität der Namen im Online-Dating Kontext herauszustellen“, so die promovierte Psychologin und Beziehungsforscherin Wiebke Neberich.
 
Partnervorschläge bei eDarling enthalten grundsätzlich nur den Vornamen, das Alter und den Wohnort eines registrierten Nutzers. Basierend auf diesen grundlegenden Informationen klickt ein aktives, interessiertes Mitglied entweder auf den Namen, um das vollständige Profil zu sehen, oder es ignoriert einen Partnervorschlag. „Wenn wir keine näheren Informationen erhalten, bringen wir mit der Person Eigenschaften in Verbindung, die wir bewusst oder unbewusst mit dem Namen verbinden. Diese Assoziationen können auf persönlichen Erfahrungen mit bestimmen Namensträgern beruhen oder auf weit verbreitete Stereotypen zurückgeführt werden. Die Assoziationen, die ein bestimmter Name hervorruft, werden häufig vom aktuellen Zeitgeschehen beeinflusst.“, erläuterte Wiebke Neberich.
 
„Es ist erstaunlich, wie etwas so scheinbar Banales wie der Name Einfluss auf unser Leben nehmen kann. Es ist nicht die Person, sondern lediglich der Name, dem man ein positives oder negatives Bild zuordnet. Die Folgen dieser Eigenschaftszuschreibung wirken sich jedoch auf die Person aus und können zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden. Unsere Studie soll deshalb auch für solche Stigmatisierungen sensibilisieren.“, erklärt Neberich die Motivation für die Studie.
 
Die Ergebnisse ihrer Studie zeigen, dass Stigmatisierungen, die mit bestimmten Vornamen einhergehen, zwar nicht sonderlich ausgeprägt, aber dennoch wahrnehmbar sind. Im Vergleich zu positiv besetzten Vornamen erhalten Mitglieder mit „Kevinismus-Namen“ weniger Klicks auf ihren Profilen. Eine niedrige Klickrate kann als Ausdruck von Ignoranz seitens der sozialen Umwelt betrachtet werden und dazu führen, dass die eigene Wahrnehmung und das psychische Wohlempfinden negativ beeinträchtigt werden. So konnte durch die Studie auch festgestellt werden, dass die Personen mit negativ konnotierten Vornamen nach eigenen Angaben im Persönlichkeitstest durchschnittlich weniger selbstbewusst, eher Raucher und eher weniger gebildet waren.
 
Für die Studie wurden die Angaben von mehr als 900 deutschsprachigen Mitgliedern aus Deutschland, Österreich und aus der Schweiz untersucht. Unter anderem wurden Vornamen miteinander verglichen, die 2009 durch die Pädagogin Julia Kube an der Universität Oldenburg untersucht wurden. Frau Kube fand damals heraus, dass Vornamen von Grundschülern positive bzw. negative Assoziationen bei Lehrern hervorrufen.  
Zu Illustrationszwecken hat eDarling 30 Frauen- und 29 Männernamen hinsichtlich ihrer Klickrate miteinander verglichen. Die größten Gewinner und die größten Verlierer:
 
 
Männer
Frauen
+
Felix (+11%)
Paul (+11%)
Lukas (+8%)
Hannah (+24%)
Lena (+14%)
Katharina (+12%)
-
Kevin (-20%)
Uwe (-15%)
Mike (-9%)
Chantal (-21%)
Johanna (-18%)
Sylvia (-16%)
 
Verwendung des Schaubildes bei Angaben der Quelle honorarfrei möglich.
 
Weitere Quellen:
Webseite eDarling: www.edarling.de
Presseinformation der Uni Oldenburg zur Kevinismus-Studie: http://www.presse.uni-oldenburg.de/mit/2009/390.html
Vollständigerer Artikel auf dem Wissenschaftsblog: www.edarling.org
Hochaufgelöste Grafik (Verwendung des Schaubildes bei Angaben der Quelle „edarling.de“ honorarfrei möglich): http://www.edarling.de/sites/www.edarling.de/files/edarling_vornamen_erfolg_dating.jpg
 
Über eDarling:
eDarling.de wendet sich an Singles, die nach einer langfristigen Beziehung suchen. Das Vermittlungsprinzip („Matching“) basiert auf einem tiefgehenden wissenschaftlichen Persönlichkeitstest. Dieser ist mit über 280 Fragen mit Abstand der umfassendste Test am Markt. So gewährleistet eDarling neben handgeprüften Profilen und der ausschließlichen Vermittlung von aktiven Nutzern eine hohe Kontaktqualität. Der in Europa einzigartig Services des geführten, mehrstufigen Kennenlern-Prozesses verbessert das Nutzungserlebnis. eDarling setzt am Markt neue Qualitätsstandards für Nutzungserlebnis, Matching, Service und Sicherheit. Dies belegen TÜV Zertifizierungen für Service und Sicherheit sowie Auszeichnungen als Testsieger bei Computer Bild (8/2010). eDarling ist bereits in elf Ländern vertreten und mit über sieben Millionen Mitgliedern die am schnellsten wachsende Online-Partnervermittlung Europas. eDarling wird vom Berliner Unternehmen Affinitas GmbH betrieben und bietet den Service seit Mai 2009 an.

 

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