Kosenamen: Dos and Don'ts
Und, wie lautet Ihr Kosename? Nein, sagen Sie es nicht, lassen Sie uns raten: Ihr Partner nennt Sie „Schatz“, stimmt's? Woher wir das wissen? Das war nicht schwer zu erraten, denn fast die Hälfte aller Paare in Deutschland nennt sich gegenseitig „Schatz“ oder „Schatzi“. Wann Kosenamen angebracht sind, welche Funktion sie haben und welche Spitznamen die beliebtesten der Deutschen sind, erfahren Sie hier:
Kosenamen als Ausdruck der Liebe
Grundsätzlich ist der Gebrauch von Kosenamen zu empfehlen, denn sie erfüllen eine wichtige Mission: Sie stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl mit dem Partner und sind Zeichen der Vertrautheit.
Kosenamen kommunizieren eine besondere Intimität zwischen zwei Liebenden, da sie Ausdruck inniger Zweisamkeit sind, eine Art Liebescode, der nur von den beiden Partnern verwendet wird.
Kosenamen sind Privatsache
Auch wenn Kosenamen Ausdruck der Liebe sind, sollte der Gebrauch in der Öffentlichkeit vermieden werden. Auf Außenstehende wirkt die Verwendung intimer Kosenamen oft peinlich und unangebracht. Aber auch der eigene Partner kann es als beschämend empfinden, in der Öffentlichkeit mit seinem Kosenamen angesprochen zu werden.
So wie Daniel, den seine Freundin Marion vor seinen Arbeitskollegen mit „Hallo, Mäuschen!” begrüßte. Was „Mäuschen“, angesichts der belustigten Gesichter seiner Kollegen überhaupt nicht komisch fand, da er ab diesem Moment im ganzen Büro ausschließlich so genannt wurde.
Kosenamen: Don'ts
Vermeiden Sie es, Ihren Partner ausschließlich mit dem Kosenamen anzusprechen. Wenn die richtigen Namen zu selten gebraucht werden, ist die Gefahr groß, die Achtung voreinander zu verlieren bzw. einander in schwierigen Situationen nicht mehr ernst zu nehmen. Deshalb gilt: Bei ernsten Gesprächen beim Vornamen bleiben und sich Kosenamen lieber für besondere Momente aufheben!
Wechseln Sie den Kosenamen von Zeit zu Zeit und sprechen Sie offen aus, wenn Ihnen der Kosename, den Ihr Partner für Sie ausgesucht hat, nicht gefällt! Wird ein ungeliebter Kosename erst zur Gewohnheit, kann dies im Extremfall das Ende der Beziehung bedeuten. So kam eine Studie der US-Universität Louisville zu dem Ergebnis, dass die penetrante Verwendung eines unpassenden Kosenamens häufiger zu Scheidungen führt als Seitensprünge.
Kosenamen: Dos
Aber wie finden Sie einen Kosenamen, der Sie und Ihren Partner glücklich macht? Ein guter Kosename sollte immer positive Gefühle vermitteln. Verzaubern Sie Ihren Partner mit einem schönen Namen, der Sie beide verbindet und Ihre Liebe ausdrückt.
Als Kosenamen sind weiche Varianten des Vornamens (Pipo statt Philipp, Nini statt Janine), Tiernamen (Schnecke, Hase, Maus) oder Märchen-Figuren (Prinzessin, Ritter) zu empfehlen. Welcher Name zu Ihrem Partner passt und welchen Sie für sich akzeptieren können, müssen Sie selber entscheiden. Die in Deutschland am häufigsten verwendeten Namen sind z. B. „Schatzi“, „Hase“ und „Liebling“.
Die Top 10 der Kosenamen in Deutschland
1. Schatz (37 %)
2. Schatzi (9,6 %)
3. Hase (3,9 %)
4. Liebling (3,5 %)
5. Schnuckel/Schnucki (3,1 %)
6. Mausi (2,8 %)
7. Bär/Bärchen/Bärli (2,2 %)
8. Papa/Papi/Papilein (2,0 %)
9. Kleiner/Kleine/Kleines (1,7 %)
10. Verniedlichung des Vornamens (1,5 %)
(Quelle: Umfrage der NAMBOS Namensagentur)
Seien Sie bei der Wahl eines passenden Kosenamens kreativ! Suchen Sie sich beispielsweise eine bestimmte Eigenart, die Ihren Partner besonders macht, z. B. etwas, was er gerne isst oder sein Hobby. Formen Sie daraus einen ganz persönlichen Kosenamen, der speziell auf Ihren Partner zugeschnitten ist!
Anna Bennemann, eDarling Redaktion 2010
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