Feste Beziehung
In einer festen Beziehung ist es wichtig, dass die Liebe nicht an den Tücken des Alltags zerbricht. Zu wenig Zeit für einander, mangelndes Interesse, fehlende Kommunikation: All dies sind Faktoren, die eine Beziehung im Laufe der Zeit gefährden können.
Damit beide glücklich sind und die Partnerschaft von langer Dauer ist, bedarf es stets viel Zuwendung und Aufmerksamkeit. Denn nichts frustriert einen Partner mehr als das Gefühl, nicht mehr geliebt zu werden. Dann besteht die Gefahr, dass er sich die Liebe bei einer anderen Person sucht.
Ziele in einer festen Beziehung
Bevor Sie eine feste Beziehung eingehen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, was Sie überhaupt wollen. Was ist Ihnen wichtig und was nicht? Was sind Ihre Ziele im Leben und welche Rolle spielt Ihr Partner dabei? Sind Sie ein Familienmensch oder steht die Karriere an erster Stelle? Vor allem sollte man sich fragen, was man unter einer Beziehung versteht. Für den einen sind vielleicht ein paar schöne Stunden am Wochenende ausreichend, der andere will rund um die Uhr mit dem Partner zusammen sein. Erst wenn man diese Fragen für sich geklärt hat, kann man sich auf die Suche nach einem potentiellen Partner begeben. Natürlich sind Romantik und Verliebtheit am Anfang wichtig, und manch einer findet diese Überlegungen zu pragmatisch. Aber ein Öko-Freak wird z. B. mit einem Motorsportfan auf die Dauer kaum einen gemeinsamen Nenner finden bzw. eine harmonische Partnerschaft erleben.
Das erste Date: der Beginn jeder festen Beziehung
Haben Sie schon ein Date mit Ihrem Traumpartner, ist bereits der erste Schritt getan. Nun kann man den Partner vorsichtig „abchecken“ und die interessanten Themen ansprechen. Natürlich sollte man nicht mit der Tür ins Haus fallen und z. B. über die zukünftigen Kinder sprechen, das könnte leicht abschreckend wirken! Trotz der rosaroten Brille der Verliebtheit merkt man meist recht schnell, ob man auf der gleichen Wellenlänge ist. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl! Sind die ersten Schritte erst mal getan, kann man den Partner in Ruhe kennenlernen und sich ein Zusammenleben mit ihm ausmalen. Vor allem sollten Sie von Anfang an über alles sprechen!
Werte
So altmodisch es klingen mag, die gemeinsamen Werte sind das Wichtigste in einer Beziehung. Bei Umfragen liegen Treue, Ehrlichkeit und Vertrauen bei den gewünschten Eigenschaften immer noch an erster Stelle. Das Aussehen oder materielle Dinge spielen nur eine untergeordnete Rolle und sind vergänglich. Würden Sie Ihren Partner immer noch lieben, wenn er zunehmen würde oder pleite wäre? Wenn man diese Fragen mit ja beantworten kann, ist das Wichtigste schon erfüllt. Und wenn man sich in jeden Fall vorstellen kann, gemeinsam alt zu werden, steht einer glücklichen Beziehung nichts mehr im Wege. Mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen werden auch Krisenzeiten überstanden.
Alltagsprobleme in festen Beziehungen
Die meisten Beziehungen scheitern nicht an großen Problemen, sondern am berühmten hochgeklappten Klodeckel. Der Alltag ist also die eigentliche Herausforderung jeder Beziehung. Hat die graue Routine erst mal Einzug gehalten, sollte man schnell entgegensteuern, denn fehlende Kommunikation und Zärtlichkeit sind die Beziehungskiller schlechthin. Im schlimmsten Fall fühlt sich ein Partner nicht mehr wohl in der Beziehung und es kommt zum Seitensprung oder zur Trennung. Da hilft es einfach schon, sich täglich ein paar Minuten Zeit für den Partner und seine Probleme zu nehmen. Für einen Kuss am Morgen und einer Frage, wie der Tag war, ist auch im noch so stressigen Alltag Zeit. Ganz wichtig sind auch gemeinsame Rituale und Unternehmungen: Ob das gemütliche Frühstück am Sonntag, der Sommerurlaub oder ein Kinobesuch – hauptsache, es macht beiden Spaß. Die gemeinsamen Erlebnisse schweißen Sie als Paar zusammen. Dann kann man in schlechten Zeiten von den Erinnerungen zehren. Probleme anzusprechen und zu kommunizieren ist ein weiterer Punkt. Da kann es jahrelang zu Missverständnissen kommen und niemand merkt es, weil einfach nicht darüber geredet wird. So bringt z. B. ein Mann seiner Frau jeden Freitag rote Rosen mit, um ihr eine Freude zu machen, obwohl sie diese Blumen eigentlich hasst. Sie sagt aber nichts, weil sie ihn nicht verletzen will. So oder ähnlich können sich Probleme aufstauen, bis es aus nichtigen Anlässen zur Eskalation kommt. Dann reagiert der andere mit Unverständnis, da er den plötzlichen Gefühlsausbruch gar nicht nachvollziehen kann. Teilt man seine Gedanken und Gefühle nicht mit, hat das Gegenüber keine Chance, darauf einzugehen und zu reagieren.
Für die Zukunft planen
In späteren Zeiten gelten die gleichen Regeln wie am Anfang. Gibt es gemeinsame Kinder, hat man eine Bindung und ein Ziel, aber besonders dann ist es wichtig, im Alltag und im Stress nicht die Partnerschaft aus den Augen zu verlieren und nur noch als Eltern zu agieren. Mit diesem einfachen, aber wirksamen Rezept können Sie das Leben mit Ihrem Traumpartner dauerhaft genießen. Sollten Sie ihn noch nicht gefunden haben, fangen Sie gleich damit an!
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