Narzissmus

Narzissmus
Der Begriff Narzissmus beschreibt im Allgemeinen eine Selbstliebe sowie Selbstbewunderung, die bis hin zur übertriebenen Eitelkeit reichen kann. Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff Narzissmus als eine Form der Perversion geprägt, wobei die Sage des Narkissos als Vorlage diente. Darin heißt es, dass Narkissos, der Sohn eines Flussgottes, sehr schön war und von vielen Menschen geliebt wurde. Doch Narkissos wies alle zurück, auch die Nymphe Echo. Er wurde damit bestraft, sich in sein Spiegelbild im Wasser zu verlieben und ihm nicht mehr weichen zu können. Als einmal ein Blatt in das Wasser fiel und dadurch Wellen entstanden, starb Narkissos an den Gedanken, hässlich zu sein.
Narzissmus und Partnerschaft
Narzissmus beschriebt eine Sucht nach sich selbst und nach Bewunderung. Dabei nimmt die Liebe zu sich selbst eine ganz entscheidende Rolle ein. Der mit der Liebe zu sich selbst verbundene Egoismus erfordert Rücksicht und Geduld. Der Beitrag zur Partnerschaft wird fast immer überschätzt und Streitereien sind vorprogrammiert. Viele Menschen wissen nicht einmal, dass Sie zu narzisstischen Eigenschaften neigen und damit die Beziehung erschweren. Denn für den Teil der Beziehung, der weniger narzisstisch ist, bedeutet ein sehr narzisstischer Partner, dass er oder sie nie zurückbekommt, was von ihr oder ihm in die Beziehung investiert wird. So kann noch so viel getan werden, der narzisstische Partner oder die narzisstische Partnerin wird die Bemühungen nicht anerkennen, oder aber der Meinung sein, genauso viel in die Beziehung zu investieren. Im Internet gibt es eine Vielzahl an weiteren Informationen und Tests zum Thema Narzissmus.
