Online-Partnervermittlung
Die Online-Partnervermittlung basiert auf dem Geschäftsmodell der klassischen Heiratsvermittlung
Früher waren diese Dienstleistungen ähnlich zu finden wie ein Schuster oder ein Schreiner, so zum Beispiel in der Jungfrauengasse in Hamburg, die nach dem Berufsstand der Heiratsvermittler benannt ist. Heutzutage findet man solche Dienstleistungen eher online. Im World Wide Web bieten viele Dating-Portale ihre Dienste an und versuchen, den Deckel zum Topf zu finden.
Der Hype mit dem Internet begann in den 90er Jahren. Das Prinzip war (und ist) recht einfach: Jeder Single konnte online einen Fragebogen ausfüllen und bekam Partnervorschläge per E-Mail zugesandt. Dies fand zunächst noch manuell statt. Im Jahre 2001 wurde ein innovatives Konzept auf den deutschen Markt gebracht. Denn nun wurden die passenden Partnervorschläge nicht mehr per E-Mail zugeschickt, sondern konnten vom Mitglied in großer Anzahl in einem geschlossenen Mitgliederbereich begutachtet werden.
"Matching" als Prinizp der Online-Partnervermittlung
Das Prinzip der Online-Partnervermittlung folgt dem "Matching"-Verfahren. Jede Anmeldung beinhaltet einen umfangreichen Fragebogen, mit dem eine psychologische Persönlichkeitsanalyse des Users erzielt wird. Die Fragen beziehen sich auf die eigene Persönlichkeit sowie den Partner betreffende Präferenzen. Im Ergebnis erfährt man, wie gut ein bestimmter User zu einem passt.
Auf dieser Basis werden die Wunschvorstellungen eines Kunden in einer internen Datenbank gespeichert und die geeigneten Partnerkandidaten herausgefiltert. Die Mitglieder werden je nach Grad der Übereinstimmung dem Kunden vorgeschlagen und können mit den vermittelten Partnern in direkten Kontakt treten. Durch dieses Verfahren ist die Suche nach dem richtigen Partner mit weniger Aufwand möglich, wobei die Treffergenauigkeit höher ist als bei den Singlebörsen ohne "Matching"-Verfahren.
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