Psychologie

Ein Gefühl von Liebe

 

Die Liebe – ein Gefühl der Geborgenheit, Sicherheit und Zuneigung. Immer wieder begeben wir uns auf die Suche nach dieser Emotion des Glücks. Aber was macht sie genau aus und warum fasziniert uns der Wunsch nach der ewigen Liebe so sehr?

 

Was ist eigentlich Liebe?Die verschiedenen Arten von Liebe

Liebe ist das wohl universellste aller Gefühle, ihre Bedeutung überwindet Raum und Zeit. Von Geburt an lieben wir: erst unsere Eltern, später Geschwister, Freunde und unseren Partner.

 

Doch: Was ist Liebe? So eindeutig und sicher jeder Mensch für sich weiß, wie sich Liebe anfühlt, so schwer ist sie doch in Worte zu fassen. Denn die Liebe hat viele Gesichter und wird daher immer unterschiedlich empfunden. 

 

Die Formen der Liebe sind vielfältig. Wir lieben unsere Freunde auf platonische Weise und unsere Familienmitglieder auf eine natürliche Art. Unserem Partner bringen wir amouröse Gefühle entgegen. Immer erfüllt uns die Liebe mit dem Gefühl der inneren Zufriedenheit und des Glücks. Liebe erzeugt eine tiefe Bindung zwischen uns und der Person, die wir lieben.

Liebe liegt in unserer Natur

Doch warum lieben wir? Was bringt uns dazu, dieses wunderschöne Gefühl von Liebe für andere Menschen zu entwickeln? Die Antwort finden wir in unserer Psyche. Psychoanalytiker sprechen hier von einer seelischen Antriebskraft, die in uns ein ständiges Bedürfnis nach Zuneigung und Geborgenheit erzeugt. Die Suche nach Liebe ist die Suche nach Geborgenheit.

Der Traum der ewigen Liebe

Das Ziel jedes Menschens ist also von Natur aus das Finden von Liebe und Geborgenheit. Doch warum scheint es manchmal so schwer, dieses Gefühl auf Dauer in einer Beziehung zu erhalten? Warum bleibt der Traum der ewigen Liebe oft nur ein Luftschloss?

 

Der Grund, so die Psychoanalytiker, liegt in der falschen Annahme der Menschen, Liebe sei etwas Selbstverständliches. Die meisten Menschen würden deshalb mit der Annahme leben, dass Lieben an sich ganz einfach sei. Die Schwierigkeit läge vielmehr im Finden des richtigen Partners. Diese Vorstellung von Liebe ist jedoch falsch. Der Mensch muss lernen, zu lieben. Auch verstehen viele Menschen unter Liebe, selbst geliebt zu werden, anstatt selbst zu lieben.

Die Liebesbeziehung

Wer kennt dies nicht? Wir lernen eine Person kennen, verlieben uns und könnten vor Glück platzen. Schließlich kommt der Punkt, an dem sich unsere Verliebtheit in Liebe wandelt – oder versiegt. Für welchen Weg sich unsere Gefühle entscheiden, dafür sind wir laut Beziehungsexperten selbst verantwortlich. Damit Sie den Traum der ewigen Lieben leben, sollten Sie folgende Punkte verinnerlichen:

 

1. Stellen Sie realistische Erwartungen an Ihren Partner. Viele Personen erwarten von ihrem Partner, dass er die eigenen Wunden heilt, vergangene Traumata verjagt und uns glücklich macht. Schaffen Sie sich ein rationales Fundament für Ihre Beziehung.

 

2. Stellen Sie sich auftretenden Konflikten, schweigen Sie diese nicht tot. Streiten ist wichtig für eine Beziehung und hilft Ihnen, die Fähigkeit zu entwickeln, Probleme zu lösen.

 

3. Gewinnen Sie die Einsicht, dass Sie Ihren Partner nicht ändern können. Statt ständig zu nörgeln, nehmen Sie seine Eigenarten mit Humor. Paare, die gemeinsam auch über solche Dinge lachen, sind glückliche Paare.

 

4. Schaffen Sie sich gemeinsame Rituale und seien Sie aktiv zu zweit.

 

5. Äußern Sie Ihrem Partner gegenüber Wünsche und Bedürfnisse.

 

6. Sprechen Sie miteinander!

 

7. Denken Sie daran: eine dauerhafte Liebe bedeutet auch Arbeit!

 

 

Lisa Alix Brandau, eDarling Redaktion 2010

 

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  1 Kommentar zu "Liebe – etwas, das ich fühle?":
Pfeiffenschniei... schrieb:
22.05.2012
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