6 gute Gründe NEIN zu sagen

Gründe NEIN zu sagen

 

 

1.    Die Hochzeits-Schuldenfalle


Die Kosten einer durchschnittlichen Hochzeit liegen grob geschätzt zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Das geben Sie für eine Feier aus, zu der die Hälfte der Gäste wahrscheinlich nur aus Anstand erscheint, Onkel Willi mal wieder einen über den Durst trinkt, peinliche Geschichten über Sie erzählt werden und Sie am nächsten Tag einen Kater haben und sich kaum  noch an die Hochzeitsnacht erinnern können. Wenn Sie clever sind, entziehen Sie sich dem ganzen Zirkus und verlassen die Party auf dem Höhepunkt, um die Hochzeitsreise anzutreten. Aber das Geld für die Hochzeitsreise ist in dem Budget noch gar nicht enthalten, und die Flitterwochen werden ja meist alles andere als ein günstiger Campingausflug. Wenn schon, denn schon, sagen sich da die meisten Paare. Zwei Wochen Karibik sollten da schon drin sein. Und so schnell kann man wegen zwei Wochen und einer Party 25.000 Euro Schulden machen. Viele unverheiratete Paare investieren ihr Geld besser!

 


2.    Man kann auch ohne Trauschein langjährig glücklich sein


Schauen Sie doch mal in Ihrem Verwandten- oder Bekanntenkreis. Sie werden bestimmt einige Pärchen aufzählen können, die schon jahrelang glücklich in einer nichtehelichen Gemeinschaft leben. Oftmals haben diese Paare auch Kinder und ein gemeinsames Haus. Glauben Sie, dass die Beziehung mit Trauschein glücklicher wäre? Der Trauschein ist für viele Menschen eine von vielen ungeliebten Formalien, denen sie lieber aus dem Weg gehen. „Wilde Ehepaare“ sind sich ihrer Liebe auch ohne Trauschein sicher. Außerdem wollen viele Frauen ihren Mädchennamen behalten, weil er ein Teil ihrer Identität ist. Im Falle einer Scheidung würden sie dann den Namen ihres Mannes wieder ablegen wie eine gebrauchte Unterhose und ihren Mädchennamen wieder annehmen. Worin liegt da der Sinn? Und die Hoffnung, mit einem Trauschein hielte die Liebe automatisch ein Leben lang (bis das der Tod uns scheidet), wird allzu oft enttäuscht. Ist die Liebe vorbei, kann auch der Trauschein nichts daran ändern. Meist behindert er sogar eine einfache, unkomplizierte Trennung.
 


3.    Kinder sind kein Grund zu heiraten


Warum sollte man heiraten, wenn man ein Kind bekommt oder einen Kinderwunsch hat? Bisher ist noch keine Studie bekannt, dass die Kinder eines „wilden Ehepaares“ irgendwelche Nachteile hätten oder beeinträchtigt wären. Vielleicht ist ja sogar das Gegenteil der Fall und sie werden liberaler und offener erzogen. Auch der Makel „uneheliches Kind“ haftet in unserer Gesellschaft nicht mehr an den Kindern – ein Grund, warum in früheren Zeiten viele Ehen zustande gekommen sind. Denn was nützen einem Kind verheiratete Eltern, die sich nicht lieben, sondern einfach nur geheiratet haben, um den Schein zu wahren?

 


4.    Mit einem Trauschein ist man sich seiner Beziehung zu sicher


Oscar Wilde hat einmal über die Ehe gesagt, sie sei „gegenseitige Freiheitsberaubung in beiderseitigem Einvernehmen.“ Und damit hat er gar nicht so Unrecht. Mit der Ehe gibt man einen Teil seiner persönlichen Freiheit auf und zieht sich dafür einige Pflichten an Land. Und das alles meist nur, damit man sich seiner Beziehung sicher sein kann. Denn wenn man erst einmal geheiratet hat, ist es bedeutend schwerer, die Beziehung wieder zu beenden. Aber dieses absolute Selbstverständnis tut einer Ehe selten gut. Eheleute verfallen schneller in einen gewissen „Trott“, weil sie das Gefühl haben, sich nicht mehr so sehr um ihren Partner bemühen zu müssen – der Partner hat einen ja schließlich schon geheiratet. Oder soll da etwa noch mehr kommen? Und so plätschert eine Beziehung in der Ehe oft vor sich hin, bis ein Ehepartner den anderen betrügt.

 


5.    Die alte Rollenverteilung funktioniert nicht mehr


Die Institution Ehe diente über Jahrhunderte nur einem Zweck: Die Frau sollte versorgt sein und nicht nur als Gebärmaschine für den Nachwuchs verwendet werden. Der Sinn dieser Lebensgemeinschaft ist spätestens im 21. Jahrhundert überholt. Frauen können sich mittlerweile selbst versorgen und sind nicht mehr von ihren Männern finanziell abhängig. Einrichtungen wie Kinderkrippen oder der Schulhort machen es Müttern wesentlich leichter ihren beruflichen Verpflichtungen so schnell wie möglich wieder nachzukommen. Die drei berühmten Ks – Kinder, Küche, Kirche – existieren im Leben moderner Paare oft nur teilweise. Und sobald das der Fall ist, kümmern sich die Partner gemeinsam um solche Angelegenheiten. Die klassische Aufteilung – Frau als Hausmütterchen und Mann als Familienpatriarch – funktioniert schon lange nicht mehr!

 


6.    Andere Werte in einer Beziehung


Die Werte in einer Beziehung haben sich in den letzten Jahrzehnten enorm verschoben. Treue und Ehrlichkeit sind zwar immer noch wichtig, stehen aber nicht mehr an erster Stelle. Selbstverwirklichung ist heutzutage das Zauberwort. Eine Partnerschaft funktioniert oft nur so lange, wie beide Partner sich nicht eingeengt oder bevormundet fühlen. Tritt dies ein, wird meist der Weg des geringsten Widerstands gewählt. Das bedeutet oft eine Trennung. Aber wichtig ist, dass man sich selbst nicht aufgegeben hat. So stürzt man sich munter von einer Beziehung in die nächste. Sobald man aber einen Partner gefunden hat, mit dem man sich ein Leben zu zweit vorstellen könnte, ist dies noch lange kein Grund zu heiraten.
Und sein wir doch mal ganz ehrlich: Der einzige Grund zu heiraten sollte doch die Liebe sein. Aber muss man aus Liebe heiraten? Nein! Viele Paare, die schon eine langjährige Beziehung führen und vorgeben, aus romantischen Gründen zu heiraten, sehen doch meist nur die praktischen Gründe oder haben Verlustängste.

 


Außerdem gilt: Wer nicht heiratet, muss sich auch nicht scheiden lassen.
 

  • Über uns
  • Hilfe
  • Verhaltenskodex
  • Sicherheit
  • Kontaktgarantie
  • Ratgeber
  • Erfolgsgeschichten
  • Presse
  • Kundenservice
  • Karriere
  • Partnerprogramm
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum