Glücklich durch den Bund der Ehe

Glücklich durch den Bund der Ehe

 

 

Ein ziemlich unkonventionelles Mittel gegen das Unglücklichsein und frühes Ableben hat aktuell ein Forscherteam aus den USA gefunden: das Heiraten. Das klingt in Zeiten hoher Scheidungsraten und häufig wechselnder Partnerschaften im ersten Moment komisch. Aber die Studie der Wissenschaftler scheint überzeugend: Verheiratete leben glücklicher und gesünder als Ledige.
 
 

Eheleben ist gesünder

 

Über 80.000 Personen, von denen fast die Hälfte verheiratet, ein Viertel geschieden oder verwitwet und 20 Prozent nie geheiratet haben, wurden befragt und untersucht. Die Ergebnisse sprechen für sich: eine Ehe verlängert unser Leben und beugt Depressionen vor.
Denn das Risiko eines frühen Todes ist bei Unverheirateten insgesamt um 60 Prozent höher als bei Menschen, die in einer Ehe leben oder gelebt haben. Wer nie verheiratet war, hat eine geringe Chance, das Durchschnittsalter zu erreichen. Wer geschieden ist, hat ein 27 Prozent höheres Risiko, Verwitwete 40 Prozent. Bei Männern unter 45 Jahren verdoppelt sich das Sterberisiko sogar. Sie profitieren also besonders von der Ehe. Das liegt vermutlich daran, dass Männer weniger auf ihre Gesundheit und ihre Ernährung achten, wenn sie jedoch verheiratet sind, werden sie von der Frau „umsorgt“. Bei den ledigen Frauen war das Risiko in jedem Alter um 50 Prozent erhöht. Statistisch gesehen ernähren sich verheiratete Männer gesünder, die Frauen leider im Gegenteil: Den Forschern zufolge passen Frauen ihre Ernährungsweise teilweise den Männern an – sprich mehr Fleisch und Fett. Das wirkt sich leider auch auf das Gewicht aus: 44 Prozent der verheirateten Frauen sind übergewichtig. Auch 66 Prozent der Männer legen im Laufe der Jahre zu. Vielleicht lässt man sich einfach mehr gehen und macht weniger Sport? Singles legen zwar vielleicht mehr Wert auf ihr Äußeres, ernähren sich aber am ungesündesten, da sie oft unterwegs sind und nicht so viel kochen und werden öfter krank. Dafür leben Verheiratete aber insgesamt gesünder: sie trinken weniger Alkohol, nehmen weniger Drogen und haben durch das Eheleben einen geregelteren Tagesablauf. Insgesamt wirkt Heiraten auf die Gesundheit so positiv, wie mit dem Rauchen aufzuhören! In Deutschland verdienen Ehepaare auch insgesamt mehr als Alleinstehende. Das liegt nicht nur daran, dass man durch den gemeinsamen Haushalt viele Kosten spart, sondern auch am sozialen Status.
 


Die Gründe

 

Hinter diesen Zahlen steckt eine eigentlich sehr banale Lösung: von der Fürsorge füreinander und der erwachsenen Kinder profitieren Ehepartner enorm. Das Gefühl, für jemanden wichtig zu sein, lässt sie sogar deutlich seltener depressiv werden, als Ledige oder unverheiratete Paare. Dazu sind haben Verheiratete ein größeres soziales Netzwerk und sind nicht so einsam. Zudem sind junge Singles, die häufig ihre Partner wechseln, öfter von Geschlechtskrankheiten betroffen und neigen deshalb zur sozialen Isolation. Ob die Ehe glücklich ist oder nicht, spielt dabei merkwürdigerweise noch nicht einmal eine Rolle. Von 3000 Singles unter 55 waren die, die innerhalb von 5 Jahren geheiratet haben, weit weniger depressiv.
Andere Studien besagen, dass die Qualität der Ehe einen Effekt auf die Gesundheit hat -  sowohl positiv als auch negativ. So steigen bei Stress mit dem Partner z.B. der Blutdruck und der Cholesterinspiegel, bei einer harmonischen Beziehung sinken sie. Eine glückliche Ehe ist also in jeder Hinsicht förderlich. Bei der „wilden Ehe“ sind sich die Forscher nicht so ganz einig, aber vielleicht treffen hier nicht alle Symptome zu, da sie theoretisch leichter aufzulösen und damit unverbindlicher ist also die Ehe mit Trauschein.
Wer jedoch ernsthaft an Depressionen leidet, gehört natürlich in ärztliche Behandlung und sollte jetzt nicht mir nichts, dir nichts vor den Traualtar treten! Dazu gehören ja auch immer zwei und es kann sich auch negativ auf den Ehepartner auswirken und zur Belastung werden.
Eine Garantie kann die Ehe also nicht sein, wohl aber ein Rezept für ein glückliches, langes und gesundes Leben. Durch die zunehmende Individualisierung der Gesellschaft steigt auch die Zahl der Depressionen und Krankheiten.
 

Das Fazit der Studie ist somit offensichtlich: gehen Sie auf die Suche nach Ihrem Traumpartner und dann los zum Standesamt! Und wenn sie nicht gestorben sind…

 

 

 

  • Über uns
  • Hilfe
  • Verhaltenskodex
  • Sicherheit
  • Kontaktgarantie
  • Ratgeber
  • Erfolgsgeschichten
  • Presse
  • Kundenservice
  • Karriere
  • Partnerprogramm
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum