Hoher Singleanteil unter Akademikern

Akademiker oft Single
Besonders Akademikern fällt es schwer, einen Partner zu finden. Gründe dafür gibt es viele.
Während besonders Ehrgeizige im Studium keinen Raum für eine Partnerschaft schaffen wollen, weil sie sich ganz auf Klausuren und Hausarbeiten konzentrieren, möchten andere die Zeit genießen, um möglichst flexibel und unabhängig zu sein. Sie scheuen sich, eine feste Beziehung einzugehen, weil sie Angst haben, sie könnten ihre Freiheit aufgeben. Die Studienzeit wird als Zeit des Ausprobierens und der Abenteuer aufgefasst, auch liebestechnisch. Die Ausnahme bestätigt natürlich die Regel - nicht umsonst gilt die Uni als Kontaktbörse. Viele Menschen haben schon ihren zukünftigen Ehepartner dort kennen gelernt. Nach dem Studium besteht allerdings oft das Problem, dass die Partner für den Job in verschiedene Städte ziehen müssen. Dann steht man vor dem Dilemma Trennung, Fernbeziehung oder sogar für die Beziehung die Karriere opfern?
Die Gründe
Wer während des Studiums schon Single war, dem bleibt oftmals noch weniger Zeit für die Partnersuche oder die Pflege einer festen Beziehung, wenn der erste Job einen erst mal voll einnimmt. Dann realisiert man viel zu spät, dass man viele Chancen, einen Partner zu finden, vertan hat. Nach dem Ergebnis einer Universitätsstudie bleiben die meisten Akademiker Single, wenn sie es vor dem Abschluss waren oder geworden sind. Das liege auch darin, dass sie abends weniger ausgingen und Kontakte vorwiegend beruflich pflegten. Nach Ende des Studiums fallen auch die Kontakte zu den Kommilitonen weg. Außerdem heiraten Akademiker im Durchschnitt später als der Rest der Bevölkerung. Da verwundert es auch nicht weiter, dass unter Akademikerinnen die niedrigste Geburtenrate bzw. Kinderlosigkeit (bei mehr als der Hälfte der Studierten im gebärfähigen Alter) herrscht. Viele Frauen widmen sich zunächst der Arbeit oder müssen sich zwischen Karriere und Partner bzw. Kindern entscheiden. Die viele Zeit und Mühe, die man in das Studium investiert hat, soll ja nicht umsonst gewesen sein und auch das nötige Kleingeld will auch erst mal verdient werden. Der Kinderwunsch wird immer mehr hinausgeschoben, bis die biologische Uhr vielleicht schon nicht mehr tickt. Dabei braucht die Gesellschaft gerade Nachwuchs aus den gebildeten Schichten.
Akademiker sind anspruchsvoll
Hinzu kommt, dass Akademiker wählerisch sind und höhere Ansprüche an ihren Partner stellen: er soll gebildet sein, erfolgreich im Job und ähnliche Interessen haben. Dabei gibt es Unterschiede zwischen Frauen und Männern: bei den Männern ist eine Partnerschaft zu einer Frau mit geringem Bildungsgrad – die klassische Beziehung Arzt-Krankenschwester - durchaus erwünscht und auch gesellschaftlich anerkannt, während Frauen sich eher jemanden mit der gleichen Bildung wünschen. So bleiben zu wenige Männer übrig, die überhaupt in Frage kämen. Fragen sie diese noch nach einem individuellen Wunschkatalog ab, bleiben kaum noch Chancen auf eine Beziehung. Deshalb bleiben die Frauen lieber allein, als sich mit irgendjemandem zufrieden zu geben. Sie haben auch ein ausgefülltes Leben mit Job, Freunden, Hobbys und Reisen, doch trotzdem kommt wie bei jedem Menschen irgendwann der Wunsch nach Nähe und Geborgenheit in einer Beziehung. Dafür ist es nie zu spät. Am besten, man fängt so früh wie möglich damit an.
Kontaktbörse Universität
Was liegt da am nächsten, als den Partner direkt dort kennen zu lernen, wo all diese Erwartungen erfüllt werden: nämlich an der Uni! Neben der wissenschaftlichen Ausbildung werden hier viele Aktivitäten und Freizeitmöglichkeiten geboten, wo man den Traumpartner kennen lernen könnte: Hochschulsport, Stammtische, Lerngruppen, Exkursionen und Fahrten, studentische Gruppen und und und … nirgendwo sonst findet man so viele Angebote und Gleichgesinnte. Und nicht alle Studenten wollen ungebunden bleiben oder sich erst mal austoben. Viele wünschen sich eine feste Partnerschaft, haben aber nur noch nicht den Richtigen dafür gefunden.
Wer den Abschluss schon in der Tasche hat, sollte nicht verzagen und andere Möglichkeiten ausschöpfen: im Freundeskreis oder im Sportverein findet man schnell Anschluss. Auch der Job bietet eine neue Chance. Schließlich lernen viele ihre große Liebe auch erst am Arbeitsplatz kennen. Nicht zuletzt bieten Online-Singlebörsen eine Chance, auch als Akademiker einen passenden Partner zu finden. Auch für die älteren Semester unter den Akademikern eröffnen sich so ganz neue Welten. Also, Einsamkeit trotz oder wegen des Bildungsabschlusses muss nicht sein! Stellen Sie Ansprüche, aber keine utopischen Anforderungen. Der Partner ist ja schließlich auch nur ein Mensch. Lernen Sie Gleichgesinnte kennen und nützen Sie die Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. So kann man beides verbinden: hohe Bildung und eine glückliche Partnerschaft.




