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Liebe geht durch den Magen

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Manchmal haben wir andere Leute auch zum Fressen gern. Nur was ist dran an diesen Sprichwörtern? Kann ein gutes Essen Hormone frei etzten, durch die wir uns schneller verlieben? Oder ist der Zusammenhang zwischen Liebe und Essen nur an den Haaren herbeigezogen? 

 

Liebe geht durch den MagenEssen als Aphrodisiakum

Einigen Lebensmitteln wird tatsächlich eine erotisierende Wirkung nachgesagt. Es handelt sich dabei um sogenannte Aphrodisiaka. Schon Casanova bevorzugte Austern, Kaviar und rohe Eier, weil diese wohl das Lustempfinden steigern. Zwischen Essen und Sex gibt es tatsächlich einige Gemeinsamkeiten. Unter den Urvölkern gab es sogar einige Stämme, die das gleiche Wort für „essen“ und „miteinander schlafen“ hatten. Bei beiden Aktivitäten steht der Genuss im Vordergrund, das Erleben mit allen Sinnen. Essen kann sinnlich sein, genau wie Sex. Einige Lebensmittel können durch ihre unterschiedlichen Wirkungen luststeigernd sein. Man unterscheidet dabei zwischen symbolisch wirkenden Pflanzen, innerlich angewandten Aphrodisiaka und Duftpflanzen. 

 

Symbolisch wirkende Pflanzen

Symbolische Wirkung haben Pflanzen, die durch ihre Form auffallen. Spargel zum Beispiel soll aufgrund seiner phallusähnlichen Form eine erotisierende Wirkung haben, während der Granatapfel ein Symbol für Fruchtbarkeit ist. 

 

Innerlich angewandte Aphrodisiaka

Innerlich angewandte Aphrodisiaka dagegen sind Austern, Chili, Kaffee, Schokolade, Muskatnuss, Zimt und Ingwer, da sie die Durchblutung anregen. Sellerie und Petersilie wirken auf die männlichen Harnwege und reizen somit die Geschlechtsorgane. Alkohol gehört ebenfalls zu dieser Gruppe, weil er enthemmend wirkt. Allerdings sollte man ihn mit Vorsicht genießen. Zu große Mengen können zu Potenzstörungen führen und zum Lustkiller werden. 
 

Duftpflanzen

Duftpflanzen wirken durch ihren Geruch erotisierend. So regen zum Beispiel besonders Rosenöl und Blütenessenzen die Sinne an und steigern das Lustempfinden.
 
 
Was funktioniert also besser als Aphrodisiaka oder ein romantisches Essen bei Kerzenlicht? Wenn es schmeckt, die Stimmung knistert und der Wein seine Wirkung zeigt, dann bedarf es nicht mehr viel, um die Wogen der Leidenschaft zu entfachen.

 

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