The One

Gibt es die eine Person, die wie für uns geschaffen ist? Wenn ja, was ist, wenn wir sie nicht finden? Entscheiden wir darüber, wen wir kennenlernen, oder sind es Zufälle? Führt man diese Frage weiter aus, dann kommt man unvermeidlich zu der Diskussion, ob das Schicksal tatsächlich unser Leben leitet oder ob wir es in der Hand haben.
Selbstbestimmung oder Schicksal?
Manche Menschen sagen, dass unser Leben vorherbestimmt ist. Dinge passieren, wie sie passieren. Wie wir unseren Partner aber nun kennenlernen, hängt doch ein wenig von uns ab. Wir erhöhen unsere Chancen jemanden zu treffen, wenn wir dort sind, wo viele andere Menschen sind. Sei es im Café, im Fitnessstudio, in Onlineforen oder auf Partys.
Schicksalhaft wäre es, auf dem Weg zur Arbeit mit jemandem zusammenzustoßen, der unser Leben für immer verändert. Jemandem in die Augen zu schauen und zu wissen, er/sie ist es. Sie zu spüren, die Liebe auf den ersten Blick. Momente wie diese erscheinen schicksalhaft, denn sie geschehen unvorhergesehen und ohne dass wir selbst Initiator der Handlung sind. Wir sind zwar die Protagonisten, aber unterliegen dem Diktat des Zufalls oder eben des Schicksals, wie andere es nennen würden.
Wir alle hoffen auf solch einen Moment im Leben, in dem uns die Liebe einfach zufällt. In Situationen, in denen wir es am wenigsten erwarten. Hoffen dürfen wir, aber wir sollten nicht warten. Stattdessen sollten wir aktiv werden und, wenn uns die Liebe schon nicht findet, sie selber suchen.
Gesucht und gefunden?
Haben wir aber nun jemanden gefunden, der uns glücklich macht, dann fragen wir uns irgendwann: Ist es das? Habe ich meinen Seelenpartner gefunden oder gibt es da draußen womöglich jemanden, der viel besser zu mir passt? Sollten wir so lange weiter suchen, bis wir uns hundertprozentig sicher sind, ihn oder sie gefunden zu haben? Der Teich ist schließlich voller Fische, wie können wir uns sicher sein, den Besten geangelt zu haben?
Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wie glücklich er ist. Was er von einem Partner erwartet und was er sich von einer Beziehung erhofft. Wenn man glaubt, niemand sonst könne einen so glücklich machen wie der eigene Partner, dann kann man das Kapitel „Partnersuche“ getrost ad acta legen.




