Unbewusste Partnerwahl

Ja wie soll er denn nun sein, der Traumpartner? Intelligent, jung, dynamisch, sportlich, humorvoll und am besten Nichtraucher. Diese Liste könnte noch endlos fortgeführt werden. Aber entspricht unser Partner dann auch wirklich unseren Vorstellungen? Oder haben wir am Ende doch die vollbusige Schöne mit dem süßen Stupsnäschen oder den machohaften Sippenverteidiger zu Hause auf dem Sofa sitzen?
Im ersten Moment weisen natürlich die meisten Singles diese stereotypische Partnerwahl von sich. Doch ein wissenschaftliches Experiment beweist nun das Gegenteil.
In Sachen Partnerwahl befinden wir uns noch in der Steinzeit
Forscher befragten Probanden vor einem Speed-Dating nach den Kriterien ihrer Partnerwahl. Laut Aussage der Testpersonen suchten sowohl Männer als auch Frauen einen Partner, der ihnen optisch und beruflich ebenbürtig oder ähnlich ist. Die Auswahl der möglichen Partner nach dem Speed-Dating sprach allerdings eine andere Sprache!
Die Triebe waren geweckt und so bevorzugten Männer attraktive und gesunde Frauen, da dies ein Indiz für gute Gene ist. Frauen hingegen suchen noch wie vor 10.000 Jahren nach dem fürsorglichen Beschützer mit gutem Aussehen und hohem Status, um die Versorgung des potentiellen Nachwuchses zu sichern.
Es geht also steinzeitlich zu bei der Wahl des Gegenübers und unser Unterbewusstsein beeinflusst unsere Mündigkeit bei der Partnerwahl entscheidend. Aber als kleinen Trost kann man doch feststellen, dass zumindest der gute Wille, über primitive Attribute hinauszugehen, bei beiden Geschlechtern vorhanden war.
Zudem sind heutzutage viele hübsche Frauen auch in anspruchsvollen Positionen zu finden und nicht nur bloße Repräsentationsobjekte, und nicht jeder erfolgreiche Mann ist automatisch ein Macho. Eine positive Entwicklung ist also durchaus abzusehen.
Gegen unsere Gene allerdings kommt auch der rationalste Verstand nicht an.




