Ost-West-Vergleich zur Partnersuche

Deutschland einig Singleland


Berlin, 30.09.2011 – Die Einheit Deutschlands jährt sich zum 21. Mal und Forscher werden nicht müde, Unterschiede in der Bevölkerung der alten und neuen Bundesländer aufzudecken. Grund genug für die Online-Partnervermittlung eDarling, sich die Zahlen ihrer Nutzer anzuschauen. Das Ergebnis: Die Bedürfnisse hinsichtlich eines Partners und einer Beziehung sind in Ost und West nahezu identisch. Aber ein Graben ist dennoch sichtbar, beispielsweise beim Glauben und – wenig überraschend – beim Einkommen.

Nach 21 Jahren deutscher Einheit stellen Forscher an Universitäten und Marktforschungsinstituten, wie das DIW, immer noch Unterschiede zwischen Ost und West fest und erkennen auch wirtschaftlich positive Entwicklungen. Den Tag der deutschen Einheit nahm die Online-Partnervermittlung eDarling zum Anlass, die Bedürfnisse an einen Partner und an die Beziehung in Ost und West unter die Lupe zu nehmen. In einer Analyse der anonymisierten Nutzerdaten stellten die Psychologen fest, dass zwischen Ost und West keine signifikanten Unterschiede bei den Bedürfnissen bestehen. „Die teilweise sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen scheinen die aktuellen Bedürfnisse bei der Partnersuche nur geringfügig zu beeinflussen“, erklärt der Psychologe Daniel Nitschke von eDarling.

Ein großer Unterschied ist in puncto Glauben zu erkennen: In den neuen Bundesländern geben 67% an, Atheist zu sein, in den alten waren dies nur 22%. Aber eine Erosion des Glauben ist bei den unter 40-Jährigen in ganz Deutschland zu erkennen, im Osten entsprechend von einem ohnehin geringen Niveau. Auch wünschen sich im Osten mit 19% wesentlich mehr einen Atheisten als Partner als im Westen (2%). Bei den Aspekten „Akzeptanz von Kindern beim Partner“ und „Distanz des Partners“ zeigt sich, dass in den neuen Bundesländern die Flexibilität höher ist. „Hier äußert sich die geringere Bevölkerungsdichte und starke Abwanderung in einigen Gebieten. Man muss möglicherweise offener sein, um den passenden Partner zu finden“, kommentiert Nitschke.

Auch das Einkommensniveau ist entsprechend der allgemeinen Angaben des statistischen Bundesamtes merklich unterschiedlich, obwohl das Bildungsniveau der eDarling Mitglieder im Osten sogar höher ist. Das könnte an der etwas geringeren Verbreitung von Computern mit Internetanschluss im Osten liegen. „Die Geringverdiener sind offenbar unterrepräsentiert, weil sie schlechteren Zugang zu Online-Diensten haben“, interpretiert Nitschke die Ergebnisse.

Über eDarling:
eDarling wendet sich an Singles, die nach einer langfristigen Beziehung suchen. Das Vermittlungsprinzip („Matching“) basiert auf einem tiefgehenden wissenschaftlichen Persönlichkeitstest. Dieser ist mit über 280 Fragen mit Abstand der umfassendste Test am Markt. So gewährleistet eDarling neben handgeprüften Profilen und der ausschließlichen Vermittlung von aktiven Nutzern eine hohe Kontaktqualität. Der in Europa einzigartige Service des geführten, mehrstufigen Kennenlern-Prozesses verbessert das Nutzungserlebnis. eDarling setzt am Markt neue Qualitätsstandards für Nutzungserlebnis, Matching, Service und Sicherheit. Dies belegen TÜV Zertifizierung für Sicherheit sowie Auszeichnungen als Testsieger bei Computer Bild (8/2010). eDarling ist bereits in elf Ländern vertreten und mit über neun Millionen Mitgliedern die am schnellsten wachsende Online-Partnervermittlung Europas. eDarling wird vom Berliner Unternehmen Affinitas GmbH betrieben und bietet den Service seit Mai 2009 an.