Prof. Dr. Melinda Mills
Institut für SoziologieUniversität Groningen, Niederlande
Zusammen mit ihrem 11köpfigen internationalen Forscherteam untersucht Melinda Mills soziologische Fragestellungen zum Thema „Online daters in a cross-national comparative perspective [Online Partnersuchende im internationalen Vergleich]“. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet und sie leitet verschiedene internationale Forschungsprojekte, wie beispielsweise das von der niederländischen Wissenschaftsstiftung (NWO) mit knapp 900.000 Euro finanzierte Projekt zum Thema Gen-Umwelt Interaktion und Fertilität.
"Using data from eDarling offers a unique opportunity to study this phenomenon and opens the opportunity for highly innovative and high-impact research", Prof. Dr. Melinda Mills, Juni 2011
Dr. Jochen Gebauer
Institut für PsychologieHumboldt-Universität zu Berlin, Deutschland
Jochen Gebauer beschäftigt sich in Zusammenarbeit mit namhaften internationalen Wissenschaftlern hauptsächlich mit persönlichkeits- und sozialpsychologischen Fragestellungen und beleuchtet die eDarling Daten aus dieser Perspektive. Die Fragestellungen umfassen ein breites Themenspektrum: Beispielsweise wurde der Zusammenhang zwischen Religiosität und psychischem Wohlergehen in religiösen Ländern (z.B. der Türkei) im Vergleich zu atheistischen Ländern (z.B. Schweden) untersucht. Die Studie ist von Psychological Science, einer der einflussreichsten psychologischen Fachzeitschriften, zur Veröffentlichung akzeptiert worden.
Dr. Martin Bruder
Fachbereich Psychologie / ZukunftskollegUniversität Konstanz, Deutschland
Martin Bruder leitet die Nachwuchsgruppe zu "Moral und Emotion" am Zukunftskolleg der Universität Konstanz. Er beschäftigt sich insbesondere damit, welche Rolle Emotionen dabei spielen, ob und wann Menschen sich kooperativ, moralisch und prosozial verhalten. In seiner Arbeit mit den eDarling-Daten fokussiert er auf Geschlechtsunterschiede in Partnerpräferenzen. Gemeinsam mit Jochen Gebauer untersucht er beispielsweise, ob das Kriterium eines hohen Einkommens des Partners durch das eigene Einkommen oder durch den allgemeinen Wohlstand einer Gesellschaft beeinflusst wird.
Dr. Wiebke Neberich