Wie überwinde ich meine Schüchternheit?

Ein Vortrag an der Uni, ein Gespräch mit dem Chef, im Mittelpunkt einer großen Gesellschaft stehen – all das sind Situationen, mit denen schüchterne Menschen nur schlecht zurechtkommen. Dann ist der „rote Faden“ weg und der Kopf plötzlich völlig leer. Aber am schlimmsten ist es meistens in der Liebe. Um soziale Kontakte einzugehen, muss die Schüchternheit überwunden werden. Dazu ist es wichtig zu wissen, womit man es da eigentlich zu tun hat.
Was ist Schüchternheit?
Wann ist Schüchternheit krankhaft?
Das ist so pauschal nicht zu beantworten. Aber wenn man sich durch die Schüchternheit in jeder Lebenslage extrem gestört, eingeengt oder behindert fühlt und zudem das Wohlbefinden gestört ist, macht Schüchternheit krank. Merkmale dafür sind häufiges Erröten, feuchte Hände, Sprachstörungen oder jemandem nicht in die Augen sehen zu können. Das durch diese Symptome erfolgversprechende Situationen zur Nichte gemacht werden können, liegt auf der Hand. Wenn man nichts unternimmt, kann sich dieser Zustand negativ auf das ganze Leben auswirken und zu Depressionen, Bluthochdruck oder Kopf- und Magenschmerzen führen.
Was kann ich tun?
Gegen eine normale Schüchternheit, wie Herzklopfen beim ersten Date oder Nervosität vor einem Vortrag, muss nichts unternommen werden. Gegen die krankhafte Form kann man, wenn man sie erkannt hat, selbst etwas tun. Zuerst sollte man überlegen aus welcher Angst heraus die Symptome auftreten und bei welcher Gelegenheit. Wenn man sich diesen Momenten bewusst ist, kann man beginnen, die durchlebten Situationen und das eigene Verhalten dabei zu analysieren. Dabei können Rollenspiele das Selbstbewusstsein stärken. Mit bekannten Personen lässt sich eine fiktive Situation besser meistern und so lernt man, selbstsicherer aufzutreten. Auch autogenes Training kann hilfreich sein.




