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Beziehung

Beziehungsangst: Die größten Ängste von Männern

 

Liebe Frauen, wollten Sie schon immer wissen, warum so viele Männer das Junggesellendasein einer Partnerschaft vorziehen? Lesen Sie hier eine Auswahl der (gar nicht so unrealistischen) Schreckensszenarien, die Männer dazu bringen, lieber dreimal darüber nachzudenken, ob sie sich wirklich binden sollten.

 

Warum haben viele Männer Beziehungsangst?Die meisten Singles haben wenig Spaß daran, sich mit einer unbekannten Person zu verabreden. Für sie ist das erste Date ein nötiges Übel auf dem Weg zu einer neuen Partnerschaft. Denn so sehr wir uns auch einen Partner an unserer Seite wünschen, der uns liebt und versteht, so birgt eine erste Verabredung doch auch immer ein gewisses Risiko. Haben Sie eine Niete gezogen? Ist der Mensch am anderen Ende des Tisches witzig und interessant oder wird die Verabredung in die Geschichte der schlimmsten Dates eingehen? Erst hinterher sind Sie schlauer.

 

Und wie ist es nach dem ersten Treffen? Sind Sie wirklich schlauer, wenn Ihre Verabredung einen guten Eindruck auf Sie gemacht hat? Schließlich sind die ersten Dates wie Bewerbungsgespräche – jeder zeigt sich von seiner besten Seite. Noch können Sie kaum ahnen, was für eine Persönlichkeit sich Ihnen nach ein paar Monaten Beziehung und Alltag offenbart.

 

Wir stellen Ihnen in diesem Artikel die gängigsten Beziehungsängste vor, die Männer umtreiben, wenn es darum geht, eine neue Frau in ihr Leben zu lassen. Sind diese Ängste allgemeingültig? Natürlich nicht. Sind sie weitverbreitet? Verlassen Sie sich drauf!

 

Sie stellen sich zwischen ihn und seine Freunde

 

Ja, er weiß, dass Sie nicht zu ihm sagen werden: „Ich will nicht, dass du Zeit mit deinen Freunden verbringst“. Aber darauf läuft es in vielen Fällen hinaus, auch wenn Sie es vielleicht subtiler anstellen. Sie könnten zum Beispiel mit einem „Schon wieder Sport? Ich habe bereits Pläne für uns gemacht“ anfangen, zu einem „Wie kannst du nur mit diesem Peter befreundet sein?“ übergehen und mit „Ich mag es nicht, wie du dich verhältst, wenn deine Freunde dabei sind“ einen endgültigen Keil zwischen ihn und seine Freunde treiben. Noch bevor er weiß, wie ihm geschieht, hat er bereits lebenslange Freundschaften gegen eine Frau eingetauscht, die gerne alles kontrolliert.

 

Vielleicht sind Ihre Einwände sogar legitim. Vielleicht gibt es wirklich Pläne, Peter ist tatsächlich ein Idiot und Ihr Partner benimmt sich kindisch, wenn er mit seinen Freunden unterwegs ist. Aus seiner Perspektive spielt dies aber keine Rolle. Kein Mann möchte eine Beziehung mit einer Frau eingehen, die ihn innerhalb weniger Monate von seinen Freunden entfremdet.

 

Sie beanspruchen seine gesamte Freizeit

 

„Gemeinsame Zeit“ ist ein interessantes Konzept. Einige Paare brauchen sehr viel gemeinsame Zeit. Sie versenden regelmäßig Nachrichten, telefonieren häufig und würden am liebsten jede freie Minute miteinander verbringen. Andere bevorzugen es, sich an ein paar Abenden in der Woche zu sehen. Während der Wunsch nach gemeinsamer Zeit geschlechterunabhängig variiert, fürchten sich doch viele Männer davor, in einer Beziehung eingeengt zu werden. Sie vermuten, in einer Partnerschaft einem ständig an Umfang gewinnenden Zeitplan unterworfen zu sein, der nach und nach alle Aktivitäten verschlingt, die ihnen Spaß machen.

 

Männer mit dieser Beziehungsangst lehnen eine feste Bindung nicht prinzipiell ab. Oft aber haben sie bei Bekannten beobachtet, wie diese ihre Interessen aufgaben, sobald sie eine ernsthafte Partnerschaft eingingen. Da gibt es vielleicht den Freund, der begeisterter Golfer war und heute kaum noch spielt. Oder den passionierten Motorradfahrer, der seine Maschine verkauft hat. Vielleicht ist da auch der Fußballfan, der früher zu jedem Auswärtsspiel fuhr und heute nicht einmal mehr zu Heimspielen geht. Ein Single-Mann, der diese Veränderung bei einem Freund bemerkt, denkt nicht: „Warum kann er nicht für seine Interessen einstehen UND eine tolle Beziehung führen?“ Stattdessen denkt er: „Eine Beziehung wäre der Tod für all meine Interessen.“

 

Bei Ihnen ist eine Schraube locker

 

Ein Gerät, das bei jedem Zusammentreffen mit einer verrückten Person wie ein Geigerzähler ausschlägt, wäre ein Pflichtkauf für jeden Single. Besonders Männer fürchten die Begegnung mit der maskierten Furie, weil es ihnen in der Regel nicht so leicht fällt wie Frauen, subtile Zeichen zu deuten und einen Blick hinter den Vorhang zu erhaschen. Daher fürchten einige Männer, dass sich hinter einer Fassade aus Nettigkeit eine dunklere Persönlichkeit verbergen könnte.

 

Diese Angst ist oft Ergebnis von Beobachtungen im Freundeskreis. Man(n) kann schon ins Grübeln kommen, wenn die anfangs so liebreizenden Freundin eines Bekannten diesen plötzlich alle zwanzig Minuten anruft, ungeniert anschreit und durch nichts zufriedenzustellen ist. Wen wundert es, wenn ein Mann in einem solchen Augenblick denkt: „Das wird mir nie passieren!“

 

Der Mann kennt seinen Freund und weiß, dass er nicht dumm ist. Er hat sich einfach in eine attraktive, charmante Frau verliebt, die sich, nachdem er sich einmal auf sie eingelassen hat, in eine Furie verwandelt hat. Nun ist es für den Freund zu spät, denn er hängt mit ganzem Herzen an dieser Frau und selbst ihr Toben vertreibt ihn nicht.

 

Beim Anblick einer Beziehung wie dieser läuft es so manchem Mann kalt den Rücken runter. Was in einem solchen Fall eher selten in Betracht gezogen wird ist, dass beide Partner auf ihre Weise zu dieser Beziehungsdynamik beitragen. Was ins Auge springt, sind eine verrückte Frau und der bemitleidenswerte Mann an ihrer Seite.

 

Sie respektieren ihn nicht

 

Männer wollen von ihrer Partnerin nicht nur geliebt, sondern auch geschätzt werden. Sie brauchen keine Konfettiparaden zu Ehren ihrer Leistungen, aber ein anerkennendes Nicken, ein vertrauensvolles Lächeln oder ein bewunderndes Wort wirken sich maßgeblich auf ihr Wohlbefinden aus.

 

Deshalb ist es für einen Mann von großer Bedeutung, eine Frau an seiner Seite zu haben, die zu schätzen weiß, was er leistet, und würdigt, was er gibt. Der Respekt der eigenen Partnerin ist von großer Bedeutung, da sie Stärken und Schwächen besser als jeder andere kennt und wie kein anderer das Gefühl vermitteln kann, auch mit allen Ecken und Kanten wertvoll und gut zu sein.

 

Umso schmerzhafter ist es, wenn die eigene Partnerin ihre Nichtachtung offen zeigt und einem Mann das Gefühl gibt, ein Versager zu sein. Für Männer ist es zusätzlich verletzend, wenn sie in ihrer Rolle als Beschützer nicht anerkannt werden.

 

Ein Mann, der das Gefühl hat, von seiner Partnerin nicht respektiert und geschätzt zu werden, hat es schwer genug. Kommt zu dieser Tatsache noch hinzu, dass er vor den Augen seiner Freunde abgekanzelt wird, ist die Demütigung perfekt – ein Alptraum für jeden Mann.

 

Sie sind durch nichts zufriedenzustellen

 

Frauen mit unerfüllbaren Ansprüchen können Männer das Fürchten lehren. Weil sie übertrieben wählerisch sind, reagieren sie meist pingelig. Der Bereich der Dinge, die ihnen akzeptabel erscheinen, ist sehr schmal. Sie essen nur gewisse Speisen, die dann entsprechend ihrer Vorlieben zubereitet sein müssen. Sie gehen nur bestimmten Freizeitbeschäftigungen nach. Radfahren? Zu anstrengend. Spazieren? Zu verregnet. Skifahren? Zu kalt. Jede Art von körperlicher Unannehmlichkeit ist ihnen unerträglich. Dafür sind sie schnell bei der Hand mit Vorschlägen, wie der Mann an ihrer Seite ihr Leben verbessern könnte. „Bestellst du mir bitte einen Salat? Aber anstelle von Schinken bitte mit Hühnerbrust. Und das Dressing bitte extra ...“

 

Wenn man sie fragt, weshalb sie so wählerisch sind, werden sie antworten: „Ich mag es eben genau so am liebsten. Ist es falsch zu wissen, was man will?“ – Natürlich ist es nicht falsch, aber eine pingelige Dame zufriedenzustellen ist ein Vollzeitjob.

 

All dies ist für Männer sehr abschreckend. Eine übertrieben wählerische Frau ist weiter als jede andere davon entfernt, sich einfach mal gut zu fühlen und den Moment zusammen mit ihrem Partner zu genießen, auch wenn nicht alles perfekt ist. Und damit ist sie genau das Gegenteil von dem, was die meisten Männer sich wünschen.

 

Angst bestimmt einen großen Teil unserer Entscheidungen. Was wir essen, wo wir leben und wie wir unser Geld verdienen sind Entschlüsse, die aus einer Mischung aus Ängsten und Wünschen resultieren. Bei der Partnersuche ist es nicht anders. Wenn Sie wissen, welche Verhaltensmuster Männer fürchten, können Sie nicht nur die Reaktionen der Herren, sondern auch Ihr eigenes Handeln und seine Auswirkung auf zwischenmenschliche Beziehungen besser einschätzen.

 

 

eDarling Redaktion 2010

Sie haben Rückfragen? Dann schreiben Sie an redaktion@edarling.de.

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Kommentare (4)
27.01.2012 - 22:14 Uhr
Asti : Ich muss sagen, dass mich dieses Thema in jeder Beziehung immer wieder hochgradig verunsichert.
Ich bin jedes Mal erstaunt, wenn ich meine hochgebildeten Freundinnen sehe, wie sie sich an der Seite ihres Freundes als dumm und naiv darstellen, wie sie sich an seinen Lebensrhythmus anpassen und zum tragbaren Accessoire werden.
Ich betrachte mich eigentlich als selbstbewusste Frau, aber wenn es nach der ersten Verliebtheitsphase darum geht, Abstand zu gewinnen, habe ich jedes Mal das Gefühl, verstoßen zu werden. Der letzte Satz von Müller ist eigentlich bezeichnend für das, was mir bislang auch immer passiert ist.
Verhalte ich mich jedoch anschmiegsam und anhänglich und bombardiere ihn mit verliebten SMS, ist jedoch bislang ebenfalls das unerfreuliche Gegenteil eingetreten: Ich nervte ihn. Natürlich hat er mir das nicht gesagt, aber die plötzlich so wichtigen Termine waren Indiz genug. Suche ich mir ein eigenes Hobby, ist er ebenfalls weg, weil ich als egoistisch dargestellt werde. Ich bin als Single ehrlich gesagt nicht immer wirklich glücklich, aber in einer Beziehung mehr einsam als zweisam zu sein, befriedigt ebenfalls nicht. Was tun? Ich habe das Gefühl, ohnehin nichts richtig machen zu können.
08.01.2012 - 12:34 Uhr
Schmidt: @ Müller und sonstige Leser / innen: Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Ich habe langsam den Eindruck, Frauen stecken immer noch ganz tief in der sogenannten "Frauenbewegung" und müssen noch lange für eine gleichwertige Position mit den Männern in der Gesellschaft "kämpfen". Die Frau, die sich nicht "versklaven" will, wird leider auch von viele anderen Frauen (die angepassten - ohne Wertung ob das gut oder schlecht sei!) als beziehungsunfähig abgestempelt. Außerdem zu dem Thema noch: In vielen Ratgeber oder Foren schreiben die Männern selbst, dass Sie es überhaupt nicht mögen, wenn Frauen anpassungsfähig, folgend, immer freundlich lächelnd, etc. sind. Sie fänden das gar nicht sexy und sogar würde die zu große Anhänglichkeit stören.
Wie meine Vorrednerin, sie soll ihr Leben haben (damit es nicht nervt, wenn ER keine Lust hat) aber alles liegen und lassen, wenn ER will. Woher kommt das, Mädels? Na? Leuchtet ein? Rollenverteilung, Mädels! WIR haben uns angepasst. Männer nicht! Sie machen einfach weiter so wie vor - nein keine 1000, sondern - 100 Jahren!
Aber auch bei diesem Thema jammern wir hier in Deutschland auf einem hohen Niveau (was ich nicht damit sagen will, dass wir aufhören müssen. Nein!). Zur Erinnerung: Weltweit sieht es ganz schlecht mit den Frauen aus. Von 100 Armen der Welt sind es 70 Frauen, von 100 Manager der Welt sind es 15 Frauen. Ich wage zu behaupten, dass diese Zahlen sich in Beziehungen widerspiegeln. Ich würde mich freuen, mich zu täuschen.
Frauen alle Länder vereinigt euch. Zusammen werden wir stärker!
28.11.2010 - 17:01 Uhr
Patricia: Oft ist es leider aber auch so,dass Männer sich Ihre eigenen Freiheiten beibehalten möchten,die Partnerin jedoch in den "goldenen Käfig" sperren!Wie wäre es mit dem gesunden Mittelweg,den die meisten leider nicht nicht kennen,sonst gäbe es nicht so viele gescheiterte Beziehungen! :-)
23.10.2010 - 13:14 Uhr
Mueller: Mein weiblicher Bekanntenkreis besteht überwiegend aus Frauen, die für ihren Partner alle Selbständigkeit aufgegeben haben. Sie haben sich mit einem Job begnügt, der ihrer Qualifikation nicht entspricht, weil sie dem Mann hinterher ziehen mussten. Sie haben das Tennisspielen aufgegeben, weil ihr Mann nie den einzigen Termin in der Woche eingehalten hat, an dem er auf die Kinder aufpassen muss. Sie haben ihre Freunde aufgegeben, weil sie nie verlässlich waren. Weil ihr Mann nicht bereit ist, irgendwelche Pläne mit seiner Frau abzustimmen. Und weil er es meistens auch so gewohnt ist. Eine Frau, die ihre eigenen Hobbies nicht aufgibt, hat fast nie einen Freund, sondern nur eine Sexbeziehung. Wenn der Mann nicht bereit ist, gemeinsam die Zeit zu planen, und die Frau dann irgendwann auch nicht mehr, dann sieht man sich alle Jubeljahre. Der Mann betrachtet das dann als Sexbeziehung und verachtet die Frau, die dazu bereit ist. Männer erwarten, dass Frauen für die Beziehung mitdenken, sich Zeit nehmen oder spontan Zeit haben, wenn er in der Verliebtheitsphase anruft. Auf die Dauer werden davon viele Frauen frustriert und deprimiert und brüllen dann auch mal rum. Es gäbe ein ganz einfaches Rezept, wie ein Mann seine neue Freundin davon abhält, zu klammern: Von sich aus Pläne machen. Die Frau wird dann automatisch auf ihren eigenen Terminen bestehen, und so entsteht der nötige Freiraum, den der Mann sich so wünscht. Weil die Frau die Sicherheit hat, dass ihr Freund auch an sie denkt, wenn er seine Zeit plant. Sie fühlt sich gut aufgehoben und klammert deshalb weniger. Aber solche Männer ,müssen leider erst erfunden werden". Gerade habe ich, eine notorische Singlefrau, mal wieder beschlossen, meine Zeit alleine zu planen, wie mein neuer Freund dies auch tut. Und aus Erfahrung weiß ich: Dann ist er bald weg, bei einer Frau, die immer Zeit für ihn hat und rumquengelt.

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