von Tasja Bäuerle
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Kosenamen: Das sind die Dos and Don'ts

Kosenamen: Glückliches Paar lächelt sich an
"Schatzen" auch Sie sich? Dann gehören Sie zur Mehrheit der Deutschen, die Ihren Partner "Schatz" oder "Schatzi" nennen. Finden Sie hier heraus, welche Funktion Kosenamen haben, welche No-Gos mit ihnen verbunden sind und wie andere Europäer ihre Liebsten nennen.

 

 

Kosenamen untermauern die Liebe

Kosenamen kommunizieren eine besondere Intimität zwischen zwei Liebenden, da sie Ausdruck inniger Zweisamkeit sind - idealerweise bilden sie eine Art Liebescode, der nur von diesem Paar verwendet wird. Der Gebrauch von Kosenamen ist zu empfehlen, denn sie erfüllen eine wichtige Mission: Sie stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Partnern und sind Zeichen absoluter Vertrautheit.

 

Don'ts: Vermeiden Sie diese Fettnäpfchen

❶ "Schatzi", "Mausi" und "Bärchen" werden öffentlich

Auch wenn Kosenamen Ausdruck der Liebe sind, sollte der Gebrauch in der Öffentlichkeit vermieden werden. Auf Außenstehende wirkt die Verwendung intimer Kosenamen oft peinlich und unangebracht. Aber auch der eigene Partner kann es als beschämend empfinden, in der Öffentlichkeit mit seinem Kosenamen angesprochen zu werden.

 

❷ Der Kosename wird zur Gewohnheit

Vermeiden Sie es, Ihren Partner ausschließlich mit dem Kosenamen anzusprechen. Wenn die richtigen Namen zu selten gebraucht werden, ist die Gefahr groß, die Achtung voreinander zu verlieren bzw. einander in schwierigen Situationen nicht mehr ernst zu nehmen. Deshalb gilt: Bei ernsten Gesprächen beim Vornamen bleiben und sich Kosenamen lieber für besondere Momente aufheben!

 

❸ Ungeliebte Kosenamen lassen es häufiger kriseln

Wechseln Sie den Kosenamen von Zeit zu Zeit und sprechen Sie offen aus, wenn Ihnen der Kosename, den Ihr Partner für Sie ausgesucht hat, nicht gefällt! Wird ein ungeliebter Kosename erst zur Gewohnheit, kann dies im Extremfall das Ende der Beziehung bedeuten. So kam eine Studie der US-Universität Louisville zu dem Ergebnis, dass die penetrante Verwendung eines unpassenden Kosenamens häufiger zu Scheidungen führt als Seitensprünge.
 

Dos: So finden Sie den richtigen Kosenamen

❶ Finden Sie individuelle Alternativen

"Schatz", "Schatzi" oder "Schätzchen" kann jeder: Finden Sie einen Kosenamen, der zu Ihrem Partner passt. Ihr Partner zaubert Ihnen immer wieder ein Lächeln ins Gesicht? Er oder sie bieten Ihnen immer eine starke Schulter? Dann verleihen Sie diesem Gefühl Ausdruck und formen daraus einen ganz persönlichen Kosenamen, der speziell auf Ihren Partner zugeschnitten ist!

 

❷ Bleiben Sie positiv!

Ein zunächst neckisch gemeinter Kosename, wie "Pupsi" oder "Stinki" wird schnell anstrengend und bietet auf Dauer Konfliktpotential.

Beachten Sie deshalb: Ein guter Kosename sollte immer positive Gefühle vermitteln. Verwenden Sie beispielsweise weiche Varianten des Vornamens (Flo statt Florian, Nina statt Janina), Tiernamen (Schnecke, Hase, Maus) oder Märchen-Figuren (Fee, Prinzessin, Ritter).
 

Die Lieblings-Kosenamen der europäischen Singles1

Sie haben genug von "Schatzi" & Co. und benötigen etwas Inspiration bei der Namensfindung? Erfahren Sie in der folgenden Infografik, wie unsere europäischen Nachbarn ihre Liebsten besonders häufig rufen:

Infografik: Lieblings-Spitznamen der Europäer

Deutsche, Österreicher und Schweizer: Schatz / Schatzi / Schätzchen

Franzosen: Cœur (Herz)

Spanier: Cielo (Himmel)

Irländer: Baby

Briten: Darling (Liebling)

Norweger: Kjaere (Liebe)

Schweden: Älskling (Honig)

Finnländer: Kulta (Gold)

Dänen: Skat (Baby)

Polen: Kochanie (Baby)

Tschechien: Miláček (Liebling)

Ungaren: Cica (Kätzchen)

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Kommentare

ihr wollt nen namen der ne beziehung beendet? -blasihasi- die wollte ich net weiter kennenlernen und nein, der hintergrund war nicht im schlafzimmer, sondern ich hab nen luftballon weggepustet mit dem ich aus spaß beworfen wurde.

Meiner letzten Partnerin habe ich den Kosenamen Sunshine gegeben - mit der Begründung, dass sie die Sonne in mein Herz bringt. Sie fand ihn sehr romantisch. Mich hat sie einfach Schatz genannt.

Ganz schreckliche Spitznamen sollten wirklich nicht in der Öffentlichkeit auftauchen. Manche können die Umgebung bei übermäßigem Gebrauch richtig nerven: „Hasispatzi“, oder „Pupsi“ zum Beispiel.