von eDarling Redaktion
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Glaube an die Liebe: Jüdische Partnervermittlung

Paar findet sich in jüdischer Partnervermittlung
Die Idee der Vermittlung von Partnern ist schon sehr alt - in einigen Kulturkreisen ist es aber nach wie vor eine gängige Praxis. So ist es beispielsweise in jüdisch-othodoxen Gemeinden immer noch üblich, dass sich ein zukünftiges Ehepaar durch ein sogenanntes shidduch kennenlernt.

 

Wie funktionieren jüdische Partnervermittlungen?

In der jüdischen Kultur gibt es schon seit langer Zeit den Beruf des Partnervermittlers, auch shadchan genannt. Er hat die Aufgabe, Partner zu finden, die zueinander passen könnten und die entsprechenden Dates zu organisieren. Dabei berücksichtigt er den Charakter, die Intelligenz, den Bildungsstand, den finanziellen Status, die familiäre und gesundheitliche Situation, das Aussehen und die Beachtung der Religion.

Wenn er der Meinung ist, dass zwei Menschen zusammen passen könnten, schlägt er ihnen ein Date vor. Diese Dates haben den Zweck, sich vor der Hochzeit kennenzulernen. Sollten die Personen sich sympathisch sein und einer Heirat zustimmen, wird die Hochzeit geplant. Wenn die Chemie aber nicht stimmt, sagt einer der beiden es dem shadchan und dieser übermittelt dann die Nachricht und die Suche beginnt von neuem.

 

Jüdische Partnervermittlungen in der Gegenwart

Die Tradition von jüdischer Partnervermittlung besteht auch heute noch. Je nachdem, wie religiös die Partner sind, werden gewisse Regeln eingehalten. In sehr religiösen Kreisen ist es zum Beispiel üblich, die Zeit der Dates nicht zu lange auszudehnen.

Jüdische Singles mit moderneren Einstellungen bevorzugen es jedoch oft, sich auf eigene Faust einen Partner zu suchen. Obwohl ein shidduch eigentlich nichts anderes ist, als verkuppelt zu werden, bevorzugen sie es, auf eigene Faust nach einem Traumpartner zu suchen. 

 

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